Welche Ausstattung brauche ich als Journalist, Online-Redakteur oder Texter?

Ausstattung Journalist

Wenn du nicht gerade fest angestellt bist und in dem jeweiligen Büro Geräte benutzen kannst, gibt es einige wenige Dinge, die du für deine Arbeit als freier Journalist, Online-Redakteur oder Texter brauchst. Zum Glück kannst du als Journalist heute fast überall arbeiten, solange du WLAN-Empfang und Strom zur Verfügung hast.

Hier kommt meine persönliche Liste an Dingen, die ich in meinem Arbeitsalltag nicht mehr missen möchte. Klar, sie sind teilweise nicht günstig, aber wenn es um deine Arbeitsgeräte geht, solltest du nicht am falschen Ende sparen. Schließlich kannst du so im besten Fall schneller und effizienter arbeiten. Und diese Ausgaben kannst du direkt als Betriebsausgabe bei deiner Steuerklärung geltend machen.

Laptop: Klein, leicht, schnell – das waren die Kriterien für das Herzstück meiner Arbeit. Denn auf dem Laptop schreibe ich Texte, bearbeite Bilder, verwalte meine E-Mails, pflege Inhalte in Content-Management-Systeme ein und mache meine Buchhaltung. Ohne Laptop geht bei mir gar nichts mehr. MacBooks haftet ja ein bisschen das Image an, dass Hipster in Großstädten damit Szene-Cafés besetzen, einen Latte Macchiato nach dem anderen trinken und dabei an ihren „Projekten“ sitzen. Ja, das MacBook ist schick, aber vor allem erfüllt es für mich die Bedingungen, die ich an mein wichtigstes Arbeitsgerät stelle.

  • Ich kann es überall hin mitnehmen, denn es ist extrem leicht, stabil und flach. Passt perfekt in meinen kleinen Rucksack.
  • Es ist dank einer hohen Prozessorleistung extrem schnell. Ich habe eigentlich immer viele Tabs auf einmal offen und möchte nicht, dass ich drei Minuten warten muss, bis sich der Laptop vom Öffnen des Bildbearbeitungsprogramms erholt hat.
  • Es synchronisiert sich mit meinem Smartphone (siehe nächster Punkt) und somit habe ich alle Termine, Kontakte, Notizen und alles mögliche andere immer auf beiden Geräten auf dem neuesten Stand, ohne etwas dafür tun zu müssen.

Eine Übersicht über mögliche Ausstattungen und Preise der MacBooks findest du zum Beispiel hier>>*

Smartphone: Mein Smartphone ist quasi mein kleiner Zweitcomputer, mit dem ich auch telefonieren kann und unterwegs eine Datenverbindung habe. Mein Smartphone, ein iPhone 6s Plus*, ist ein wirklich großes Handy. Ich wollte aber genau diese Größe haben, denn mit diesem „Phablet“ spare ich mir das Tablet. Eigentlich ist mein Smartphone sogar ein 3 in 1-Gerät, denn durch die Größe kann ich auch ohne Probleme Bücher und Zeitschriften darauf lesen. Es muss natürlich nicht unbedingt ein iPhone sein, für mich macht es aber Sinn, da es sich automatisch mit meinem Laptop synchronisiert und die Apps und Arbeitsprozesse die gleichen sind. So geht alles einfach schneller und bequemer.

Einen Notizblock brauche ich nicht. Ich tippe alles in mein Smartphone. Auch ein Diktiergerät brauche ich nicht, denn auch dafür gibt es eine App (natürlich auch auf Geräten, die nicht von Apple sind!).

Programme und Apps: Schreiben kannst du theoretisch auch in einem einfachen Texteditor oder sogar in deinem E-Mailfenster. Manche Auftraggeber wollen aber ein fertig formatiertes Dokument von dir. Auch wenn ich für ein Online-Medium schreibe und die Beiträge direkt ins Content-Management-System einpflege, schreibe ich die Texte in einem Textprogramm vor. Denn allzu oft ist es mir schon passiert, dass ich mich aus Versehen aus dem Bearbeitungsprozess geklickt und somit den ganzen Text gelöscht hatte.

Ich nutze das vorinstallierte Programm Pages und ansonsten auch das kostenlose Programm OpenOffice. Beide sind mit Word kompatibel. Es kommt darauf an, was dir mehr liegt, vielleicht bist du auch an Word gewöhnt, dann ist das natürlich auch eine Option.

E-Mails verwalte ich mit Google-Mail. Ich möchte die ganzen Daten und Anhänge nicht auf meiner Festplatte haben, deshalb halte ich nicht so viel von E-Mail-Programmen, die alle Mails auf der eigenen Festplatte abspeichern und archivieren.

Für die Bildbearbeitung nutze ich das kostenlose Programm Picmonkey, mit dem man Bilder beschneiden und skalieren, Texte einfügen oder verschiedene Effekte über das Bild legen kann.

Visitenkarten: Hier gehe ich gerne den analogen Weg. Um Auftraggebern oder Kollegen schnell meine Kontaktdaten zu geben, habe ich immer eine Handvoll Visitenkarten dabei. Wenn du ein wenig gestalterisches Geschick hast, kannst du dir auf kostenlosen Bildbearbeitungsseiten wie Picmonkey schnell ein schönes Logo zusammenbasteln. Ansonsten frag‘ einen Grafiker oder Layouter, den du kennst. Vielleicht kann er oder sie dir das Logo zum Freundschaftspreis anfertigen oder du schreibst im Gegenzug mal einen neuen Text für die Webseite deines Bekannten.

Wenn du das Logo hast, such dir einen Dienstleister im Internet, bei dem du selbst Visitenkarten gestaltet kannst. Ich habe gute Erfahrungen mit Vistaprint oder auch Moo gemacht. Letztere bitte besonders individuelle Kartendesigns an. Hier kannst du dein Logo hochladen und die Vor- oder Rückseite mit deinem Namen und Kontaktdaten versehen (vergiss deine Webseite nicht, falls du eine hast! Warum du eine haben solltest, kannst du hier nachlesen).

Kamera: Ich habe auch deshalb so viel in mein Smartphone investiert, weil ich Fotos in guter Qualität brauche. Wenn es schnell gehen muss, liefert mein iPhone mir wirklich sehr gute Fotos, die es auch schon in die Zeitung geschafft haben. Wenn ich mehr Zeit investieren kann, benutze ich seit 2011 eine Canon 550D*. Auch wenn das nicht das neueste Modell ist, macht es wirklich tolle Fotos und bei Bedarf auch Videos in HD-Qualität. Gerade für kleine Web-Filmchen reicht eine digitale Spiegelreflexkamera oft mehr als aus.

That’s it!: Und das war es auch schon. Wenn du gerade dabei bist, dich als Journalist, Texter oder Online-Redakteur selbstständig zu machen oder es vorhast, musst du erst einmal etwas Geld investieren. Viele dieser Dinge hast du aber vielleicht schon zu Hause und kannst später, wenn du mehr Aufträge hast, auf ein neueres Modell wechseln. Ich habe mir auch nicht alles auf einmal angeschafft, sondern nach und nach. Und die Ausgaben sind, verglichen mit anderen Unternehmensgründungen, trotzdem noch  überschaubar.

Welche Dinge sind für dich als freier Journalist, Online-Redakteur oder Texter unverzichtbar? Deiner Meinung nach fehlt etwas in meiner Liste? Dann ab damit in die Kommentare!

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