Auftragsflaute: Wie du trotzdem Geld verdienen und die Zeit für dich nutzen kannst

Geld verdienen bei AuftragsflauteSchon zu Beginn deines Freiberuflerinnen-Daseins wirst du höchstwahrscheinlich des Öfteren vor deinem Laptop sitzen und Däumchen drehen. Und auch wenn du dich nach einiger Zeit etabliert hast und immer wieder Aufträge reinkommen, wird es vermutlich immer mal wieder zu Auftragsflauten kommen. Wenn gerade eine sehr stressige Phase mit vielen Deadlines hinter dir liegt, bist du über die Pause vielleicht ganz froh. Das Dumme ist nur, dass du oft nicht weißt, wann diese Pause vorbei sein wird. Und nicht zuletzt muss ja auch immer wieder Geld auf dein Konto kommen. Deshalb habe ich dir im Folgenden vier Tipps zusammengestellt, wie du die Auftragsflaute sinnvoll nutzen kannst.

Steuererklärung machen

Wenn du deine Buchhaltung selbst machst (ich mache das mit Fastbill* und steuerberaten.de), ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um Belege zu sortieren und Rechnungen abzuheften. Nein, die Steuererklärung macht nie Spaß, aber noch weniger Spaß macht es, den ganzen Stapel an Papierkram erst am Quartals- oder Jahresende zu erledigen. Wenn du Auftragsflauten regelmäßig für deinen Papierkram nutzt, ist alles immer auf dem aktuellen Stand und du hast deine Finanzen im Griff. Und das spart dir wahrscheinlich Zeit und damit Geld, wenn die Abgabe der Erklärung naht.

Lies hier, wie du deinen Papierkram reduzieren und deine Finanzen weitgehend papierlos in den Griff bekommst>>

Webseite und Profile überarbeiten

Man kennt das: Die Referenzen sind schon ein paar Jahre alt, das Foto zeigt uns zwar jünger, aber nicht mehr mit aktueller Frisur und das Design erinnert auch eher an die Jahrzehntenwende… wenn diese Punkte auf dich zutreffen, ist es höchste Zeit, deine Webseite und deine Profile in Sozialen Netzwerken zu aktualisieren. Und Zeit hast du während einer Auftragsflaute ja. Experten empfehlen sogar, das Profilbild bei Xing und LinkedIn jeden Monat auszutauschen, damit du bei deinen Kontakten regelmäßig ganz oben im Newsfeed erscheinst.

Online Geld verdienen

Bevor du Däumchen drehend am Schreibtisch sitzt und wartest, dass du endlich wieder an einem neuen Projekt arbeiten kannst, solltest du selbst in die Offensive gehen. Neben der üblichen Auftragsaquise kannst du die freie Zeit nutzen, um kleinere Jobs bei verschiedenen Online-Anbietern anzunehmen. Es gibt teilweise leider nur wenig Geld dafür, aber wenn die Kasse leer ist, nutzt du deine Zeit vielleicht auch lieber dafür ,wenigstens ein bisschen was nebenbei zu verdienen, als gar nichts zu tun.

Texte: Du kannst zum Beispiel nach Textaufträgen bei Webseiten wie content.de* oder Textbroker.de suchen und diese abarbeiten. Wunder dich nicht über die tatsächlich sehr geringe Vergütung. Aufträge, die für alle Autoren ausgeschrieben werden, sind tatsächlich nur mit ein paar Cent pro Wort vergütet. Ich habe hier von einem Autoren gelesen, der am Anfang viele dieser Aufträge bearbeitet hat und dann irgendwann direkt von den Auftraggebern gebucht wurde. Von diesen wurde er wesentlich besser bezahlt und kann inzwischen wohl davon leben.

Fotos: Hast du auch endlos viele Fotos auf deiner Festplatte, die eigentlich viel zu schön sind um dort zu verstauben? Dann könntest du dir auf Fotolia.de* oder Shutterstock ein bisschen was dazuverdienen. Werden deine Bilder dort verkauft, bekommst du Geld dafür – der Anbieter behält davon natürlich einen kleinen Teil für sich.

Einen eigenen Blog aufziehen

Während meines Studiums hat mal ein Dozent zu uns gesagt: „Ein Journalist, der nicht bloggt, ist kein Journalist.„. Ganz so drastisch würde ich es nicht ausdrücken. Tatsächlich kannst du beim Bloggen endlich mal das schreiben, worauf du Lust hast und nicht das, was deine Auftraggeber wollen. Du kannst auch einfach nur deine Fotos veröffentlichen und den Blog somit als Verlängerung deiner eigentlichen Webseite nutzen. Oder du wendest dich einem ganz anderen Thema zu, das dir am Herzen liegt. Wenn du über dich und deine Arbeit bloggst, bekommen potenzielle Auftraggeber einen Vorgeschmack darauf, wie du arbeitest.

Ich wollte eigentlich schon lange einen Blog aufziehen, aber irgendwie fehlte es mir immer an dem nötigen Wissen, wie ich die Seite unter WordPress aufbaue und selbst hoste, welche Plugins wichtig sind etc. Deshalb habe ich das Blog-Camp* absolviert – quasi eine Step-by-Step-Anleitung für einen erfolgreichen Blog. Hier lernst du auch viele Methoden kennen, um mit deinem Blog Geld zu verdienen.

Was machst du, wenn die Auftragslage mau ist? Nutzt du die Zeit für deine Buchhaltung oder kleinere Jobs oder vielleicht etwas ganz anderes? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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