Pinterest Werbung schalten: 4 Tipps für erfolgreiche Promoted Pins

Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram sind inzwischen nichts Neues mehr -ganze anders sieht es da bei Pinterest Werbung aus! Promoted Pins – wie die Werbeanzeigen auf Pinterest auch genannt werden – haben viele Unternehmen noch gar nicht auf dem Schirm, wenn es um Marketingmaßnahmen geht. Dabei haben sie einige Vorteile gegenüber Werbeanzeigen auf anderen Social Media Plattformen:

  • Promoted Pins sind vergleichsweise günstig. Der CPC (also Cost-per-Click) liegt in der Regel unter dem von Facebook und Co.
  • Die Konkurrenz ist (noch) relativ überschaubar, denn wie gesagt vergeben bisher noch eher wenige Unternehmen ein Werbebudget für Pinterest Anzeigen.
  • Pinterest-Nutzer sind meist weiblich und kommen schon mit einer klaren Kaufabsicht auf Pinterest. Nicht umsonst mausert sich Pinterest nach und nach von einer reinen visuellen Suchmaschine zu einer Shopping-Plattform! Online-Shops, aber auch Dienstleister können davon profitieren.

Pinterest Anzeigen

Pinterest Werbung: So schaltest du eine erfolgreiche Kampagne

01 Lege deine Strategie fest

Bevor du deine erste Kampagne anlegst, solltest du dir genau überlegen, welche Strategie du mit Pinterest Werbung verfolgen möchtest. Dabei gibt es folgende mögliche Strategien:

  • Brand Awareness
  • Traffic
  • Conversions

Brand Awareness – also grob gesagt Markenbekanntheit –  wird in der Regel eher von großen Unternehmen als Strategie gewählt. Als Selbstdändige r wird dies nicht unbedingt dein Ziel sein.

Traffic – also Webseitenaufrufe – können hingegen für alle Anfänger in Sachen Pinterest Werbeanzeigen spannend sein. Mit dieser Kampagnenart lenkt Pinterest möglichst viele Nutzer auf deine Webseite. Das kann zum Beispiel interessant sein, wenn dein Unternehmen einen Blogbereich hat und du mehr Leser gewinnen möchtest.

Conversions sind Abschlüsse aller Art: Dazu gehören zum Beispiel Verkäufe über deine Webseite oder deinen Online-Shop, die Buchung eines Beratungssgesprächs oder auch der Eintrag in deinen Newsletter. 

02 Wähle die richtige Zielgruppe

Theoretisch kannst du deine Werbeanzeige auf Pinterest erst einmal der gesamten Nutzerzahl ausspielen lassen und so Daten sammeln, welche Zielgruppe sich überhaupt für dein Angebot interessiert. Allerdings ist dies kein sehr kosteneffiezientes Vorgehen.

Pinterest Werbung kannst du an verschiedene Zielgruppen ausspielen lassen: Webseitenbesucher, eine Interaktionszielgruppe, eine ActAlike-Zielgruppe oder auch Zielgruppen, die sich für bestimmte Themen bzw. Keywords interessieren.

Wenn du zum Beispiel ein neues Produkt vorstellen möchtest, macht es Sinn bisherige Kunden und Webseitenbesucher zu targetieren. Denn diese haben sich ja schon für dein Unternehmen und deine Produkte interessiert und die Wahrscheinlichkteit ist höher, dass du sie erneut überzeugen kannst, als wenn du alle anderen Pinterest-Nutzer ansprichst.

Möchtest du hingegen neue Kunden dazugewinnen, kannst du eine Zielgruppe nach Interessen und/oder Keywords zusammenstellen. So kannst du Pinterest-Nutzer erreichen, die die gleichen Interessen teilen wie deine bisherigen Kunden, aber bei dir bisher noch nichts gekauft haben.

Erfolg kommt nicht über Nacht – was wie ein abgedroschenes Sprichwort klingt, stimmt umso mehr für Pinterest Werbung.

03 Teste verschiedene Pin-Designs

Genau wie beim organischen Wachstum auf Pinterest ist es wichtig, dass du klickstarke Pin-Designs erstellst. Aber wie kannst du herausfinden, ob ein Pin-Design als Pinterest Werbeanzeige gut performed oder eher nicht?

Dafür gibt es sogenannte Split- oder A/B-Tests. Du lässt also zum Beispiel zwei verschiedene Pin-Designs in Konkurrenz gegeneinander antreten. 

Dafür erstellst du eine Kampagne mit zwei Anzeigengruppen. Bis auf die Pin-Grafik sind die Anzeigengruppen komplett identisch. Nur das Pin-Design unterscheidet sich in jeder Anzeigengruppe. So kannst du anhand der CTR (Click-through-rate) nach einiger Zeit sehen, welches Pin-Design besser funktioniert

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04 Lass deiner Kampagne Zeit

Erfolg kommt nicht über Nacht – was wie ein abgedroschenes Sprichwort klingt, stimmt umso mehr für Pinterest Werbung. Ist deine Kampagne einmal aufgesetzt und von Pinterest freigegeben, solltest du sie für mindestens sieben Tage erst einmal in Ruhe lassen.

Ich weiß, das fällt vielen schwer (ja, auch mir!), aber der Pinterest Algorithmus braucht einige Tage, um deine Werbeanzeige auszuspielen und zu lernen, welche Nutzer auf deine Anzeige klicken und welche eher nicht. Selbstständig nimmt er auch Optimierungen in der Ausspielung vor. Unterbrichst du diesen Prozess also frühzeitig und änderst Parameter in deiner Zielgruppe oder den verwendeten Keywords, kann das die Ergebnisse stark verfälschen.

Folgenden zeitlichen Fahrplan kann ich dir für die Optimierung deiner Kampagne empfehlen:

  • 24 h nach Start der Kampagne: Prüfe, ob alle Aneeigen von Pinterest genehmigt sind und laufen
  • 7 Tage nach Start deiner Kampagne: Nun kannst du erste Optimierungen vornehmen. Läuft ein Pin-Design so gar nicht? Tausche es aus. Die CTR einer Zielgruppe ist miserabel (unter 1%)? Lege den Fokus auf die Zielgruppe, die besser läuft.
  • 14 Tage nach Start der Kampagne: Nun kannst du die Performance deiner Änderungen vor sieben Tagen erneut betrachten und nachoptimieren.
  • In diese Rhythmus kannst du fortfahren, bis deine Kampagne so läuft, wie du es dir vorstellst.

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